Integriertes Regionales Mobilitätskonzept

Sie wollen gemeinsame Sache machen: Das Bergische Städtedreieck, die Städte Düsseldorf und Leverkusen, der Kreis Mettmann mit seinen kreisangehörigen Städten sowie vier südlich angrenzende Nachbarstädte der Kreise Ober-Berg (Hückeswagen) und Rhein-Berg (Leichlingen, Burscheid und Wermelskirchen) haben zusammen ein „Integriertes Regionales Mobilitätskonzept (IRM)“ für den Öffentlichen Regionalverkehr – insbesondere den schienengebundenen – und den Radverkehr entwickelt.
Denn nur regional und wenn man die Großstädte und das Umland zusammensieht, macht Mobilitätsentwicklung Sinn. Gemeinsam mit allen relevanten Akteuren und Stakeholdern sind die vorhandenen bzw. in Aufstellung befindlichen Planungen und Konzepte zusammengefügt w0rden, um zum einen infrastrukturelle Bedarfe aufzudecken und zum anderen neue Mobilitätsmöglichkeiten zu entwickeln. Die BSW unterstützt und steuert dieses regionale Zukunftsprojekt für die beteiligten Kommunen im Kooperationsraum „Zwischen Rhein und Wupper“.

Das IRM zeigt die Weiterentwicklung der regionalen Netze für das Fahrrad und den Öffentlichen Verkehr auf Schiene und Straße – integriert betrachtet zusammen mit Aspekten der Stadtentwicklung. Ziel ist, dass Pendler*innen zukünftig eine effektivere Alltagsmobilität zur Verfügung stehen wird. Das IRM ist ein „Orientierungsrahmen“ für kommunale Projekte mit Mobilitätsbezug und deren sinnvoller Verknüpfung mit Nachbarprojekten, es ist „Argumentationsrahmen“ für Fördermöglichkeiten und bietet Ansätze für Folgeprojekte.

Das fertige Konzept wurde am 30.10.2021 auf der 2. Regionalkonferenz „Zwischen Rhein und Wupper“ den Stadt- und Politikspitzen der beteiligten Gebietskörperschaften sowie der Fachöffentlichkeit präsentiert. Seit Frühjahr 2022 laufen die Projektplanungen auf den kommunalen Ebenen.

Projektpartner
Burscheid, Düsseldorf, Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Hückeswagen, Langenfeld, Leichlingen, Leverkusen, Mettmann, Monheim am Rhein, Ratingen, Remscheid, Solingen, Velbert, Wermelskirchen, Wülfrath, Wuppertal sowie der Kreis Mettmann

Bericht in der „Bergischen Wirtschaft“ 12/21

Ansprechpartnerin

ATS

Almut Schmitz

0212 / 88 16 06 – 74
schmitz[@]bergische-gesellschaft.de

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