Integriertes Regionales Mobilitätskonzept

Zweite Werkstatt „Integriertes Regionales Mobilitätskonzept“

Sie fand am 13. Januar 2021 als Videokonferenz statt. Mit dabei waren neben dem Planerteam aus Planersocietät, Stein Stadt- und Regionalplanung sowie plan-lokal kommunale Vertreter:innen aus den Bereichen Verkehr und Planung sowie Vertreter des NVR, von ADFC, Fahrgastverband Pro Bahn und vom Verkehrsclub Deutschland.

Inhalt der zweiten Werkstatt waren neben dem Bearbeitungsstand zu Radverkehr und ÖV diesmal „Handlungsräume und -korridore“ im Kooperationsraum, die a) einen hohen Beitrag zur Mobilitätsentwicklung in der Region leisten können, b) eine hohe Nachfrage, aber kaum Angebote an nachhaltiger, regionaler Mobilität aufweisen oder c) Orte der Mobilität sind, in denen ein hohes städtebauliches Potenzial liegt.

Um diese greifbarer zu machen, entwickelte das Planerteam zehn verschiedene Typen von Handlungsräumen und -korridoren, wie z.B. „Verknüpfte Arbeitswelten“ oder „Stärkung bestehender Verbindungen“. Im Vorfeld wurden die Kooperationspartnerinnen gebeten, bis zu fünf Räume auf ihrem Gebiet auszuwählen und einem der Raumtypen zuzuordnen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Relevanz für die regionale Mobilität. Der ausgewählte Raum sollte entweder hervorstechen, weil er durch neue Mobilitätsangebote wichtige Impulse erhalten oder weil mit den richtigen Maßnahmen ein besonderer Beitrag zur regionalen Mobilität entstehen kann. In der Werkstatt selbst wurde die Auswahl dann gemeinsam auf einer Karte des gesamten Kooperationsraums verortet.

Im weiteren Prozess wird diese Auswahl nochmal geschärft und auf sechs gut geeignete Beispiele reduziert, die als Vorbild für die Region fungieren können und bereits durch ein gewisses Engagement der Akteur:innen geprägt sind. In der nächsten Werkstatt der Kooperation Anfang März, dem „Planlabor“, entwerfen die Teilnehmenden dann zusammen mit dem Planerteam typisierte Handlungsansätze für diese Beispiele.

Den Beigeordneten und Dezernent:innen der Kooperationspartnerinnen konnten später digital erste Zwischenergebnisse präsentiert werden. Mit einem positiven „Weiter so“ und hilfreichen Inputs startet der Prozess ins neue Jahr!

Ansprechpartnerin

SK

Svenja Krause

0212 / 88 16 06 – 74
krause[at]bergische-gesellschaft.de

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen