Integriertes Regionales Mobilitätskonzept

Dritte Werkstatt „Plan-Labor-Werkstatt“

Die dritte, mehrtägige Werkstatt im gesamten Planungsprozess fand in der ersten Märzwoche 2021 unter dem Titel „Plan-Labor“ statt. Hier ging es um die zuvor entwickelten und getesteten Handlungsraumtypen. Anhand von sechs Beispielräumen aus dem Kooperationsraum loteten das Planerteam (Planersocietät, Stein Stadt- und Regionalplanung sowie plan-lokal) und die Werkstatt-Teilnehmenden (Kooperationspartnerinnen und Verkehrsverbünde und -verbände) gemeinsam aus, welche Konzepte, Maßnahmen und Prozesse geeignet sind, um die beispielhaften Handlungsräume besser und komfortabler mit dem ÖV und dem Fahrrad erreichbar zu machen.

Folgende Handlungsraumtypen wurden im Plan-Labor behandelt: städtische Wachstumsquartiere, vernetzte Altstadtkerne, erreichbare Freizeitorte, vielseitige Umsteigepunkte und vielseitige Arbeitswelten.

Mit den Ergebnissen aus dem Plan-Labor wird weitergearbeitet; sie fließen in die Entwicklung von Strategieansätzen und Maßnahmen für die Schwerpunkte regionaler ÖPNV, regionale Radwege, Intermodalität und Schnittstellen sowie städtebauliche Integration ein. Parallel findet eine weitere Abstimmungsrunde für die Netzkonzeptionen für Radverkehr und ÖV statt.

Zur ÖPNV-Netzplanung: Das Planungsteam hat zunächst bestehende Konzepte und Planungen gesichtet und ausgewertet, wie etwa die verbund- bzw. verbandweiten Konzepte für die Errichtung von Mobilstationen von VRR und NVR oder die vorliegenden Informationen zum Schnellbuskonzept des VRR.

Darauf aufbauend wurde das SPNV- und das Schnellbusnetz hinsichtlich Verbindungslücken analysiert. Ebenfalls untersucht wurden die Reisezeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Vergleich zum Pkw zwischen benachbarten Städten und Gemeinden sowie auf zentralen Achsen.

Ferner prüfte das Team das Potenzial für den Personenverkehr auf vier stillgelegten oder nur vom Güterverkehr befahrenen Bahnstrecken: Angertalbahn, Balkantrasse, Langenfelder Ostbahn und Niederbergbahn. Natürlich ist die Prämisse, dass der Radverkehr auf den hoch frequentierten Strecken erhalten bleiben soll.

Derzeit werden bezogen auf verschiedene Handlungskorridore bzw. -räume Grundsätze der ÖPNV-Konzeption sowie Handlungsfelder entwickelt.

In der abschließenden Werkstatt am 19.05.2021 sollen dann als Ergebnis der drei vorangegangenen Werkstätten und der Abstimmungen zu den Netzen die Bausteine für das Maßnahmenkonzept erörtert und priorisiert werden. Zusammengeführt werden alle Erkenntnisse in Steckbriefen und einem Arbeitsprogramm, das abschließend mit den Beigeordneten und Dezernenten im Juni beraten und nach der Sommerpause 2021 in einer Regionalkonferenz für den Kooperationsraum vorgestellt wird.

Ansprechpartnerin

SK

Svenja Krause

0212 / 88 16 06 – 74
krause[at]bergische-gesellschaft.de

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