Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck

Zu den Startprojekten gehört „InSym“. Das Wuppertal Institut entwickelt zusammen mit der BSW und der shetani oHG eine Plattform, auf der Materialströme, die in Produktionsprozessen von bergischen Unternehmern anfallen, abgebildet werden. Unternehmen können in der Region auf diese Weise vernetzt und ressourceneffizient kooperieren.

Zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal, und der FGW Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V. arbeitet das Wuppertal Institut mit „ReGress“ an einem weiteren Projekt, das in diesem Fall die Ressource der Restmaterialien aus der metallverarbeitenden Industrie sichtet und sie der Herstellung neuer Produkte zuführen möchte.

An dem Projekt einer Gläsernen Werkstatt in Solingen mit dem Untertitel „Produzieren, Partizipieren und Profilieren“ sind neben der Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Solingen das Wuppertaler Forschungsinstitut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH und das Solinger Forum für soziale Innovation gGmbH beteiligt. Es geht hier um eine innerstädtische Produktionsstätte, in der Entwicklung, Herstellung und der Konsum von hochwertigen, nachhaltigen Produkten aus Solingen gefördert werden. Die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Dienstleistern gehört dazu, ebenso deren Austausch durch Workshops und Seminare, aber auch die Ansprache von Verbrauchern durch Ausstellungen oder Verkostungen. So soll die Nachfrage nach langlebigen Konsumartikeln aus der Region ebenso wie nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln gestärkt und die Wertschöpfung in der Region erhöht werden. Das Haus soll auch offen für Studierende und innovative Ideen sein.

Produkte der Region sichtbarer machen und diese auf eine nächste Innovationsstufe heben, damit beschäftigt sich das Projekt „Schmiede für Urbane Manufakturen“ der Gründerschmiede Remscheid. Digitale Gründer sollen sich zum Beispiel mit Manufakturen verbinden, eine Austauschplattform soll vernetzen.

Einen ähnlichen Ansatzpunkt verfolgt das Projekt „Neue Urbane Produktionsstätten“, das über ein Mapping solcher Orte im gesamten Städtedreieck deren Vernetzung unterstützen möchte. Ein Zusammenschluss der Wuppertaler Utopiastadt gGmbH, des Wuppertal Instituts und des Zentrums für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent an der bergischen Universität) verbirgt sich hinter dem Projekt und plant auch den Aufbau eines transdisziplinären Kompetenzzentrums für Neue Urbane Produktion.

Um den Nachwuchs zeitig für das Handwerk zu interessieren, soll in Remscheid unter anderem mit der Kreishandwerkerschaft ein außerschulischer „Annäherungs- und Lernort“ geschaffen werden: Tool Lab ist der Arbeitstitel dieses Projekts.

Letztes Projekt ist das „New Urban Food Production und Manufactoring“, das mit einer Vielzahl von Beteiligten eine innerstädtische Lebensmittelproduktion mit dem effizienten Kreislaufsystem einer Aquaponic Farm umsetzen will.

Neben diesen definierten Vorhaben werden weitere Projektideen die Arbeit des Systems „Urbane Produktion“ flankieren und inspirieren.

Ansprechpartnerin

US

Uta Schneider

0212 / 88 16 06 – 64
schneider[at]bergische-gesellschaft.de

GEFÖRDERT DURCH

Das Projekt „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.