Integriertes Regionales Mobilitätskonzept

Erste Werkstatt „Integriertes Regionales Mobilitätskonzept“

Rund 35 kommunale VertreterInnen aus den Bereichen Verkehr und Planung, VertreterInnen der Verkehrsverbünde VRR und NVR sowie vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, von ADFC, Fahrgastverband Pro Bahn und vom Verkehrsclub Deutschland waren digital dabei, als erste Analysen zur Mobilität im Kooperationsraum „Zwischen Rhein und Wupper“ präsentiert und diskutiert wurden. Das „Integrierte Regionale Mobilitätskonzept“ (IRM) befasst sich mit den Ballungsgebieten Düsseldorf und Leverkusen, dem weniger dicht besiedelten Kreis Mettmann, dem Bergischen Städtedreieck und vier angrenzenden Kommunen aus Oberbergischem und Rheinisch-Bergischem Kreis.

In der Werkstatt ging es um erste Eindrücke und Analyseergebnisse zu den beiden Hauptthemen Alltagsradverkehr und (schienengebundener) ÖPNV.

Und es ging um drei strategische Ziele des IRM: Zum einen soll geschaut werden, mit welchen Maßnahmen kurzfristig für Rad- und Bahnfahrende eine merkliche Verbesserung erreicht werden kann. Zum anderen geht es aber auch um den Ausbau der Radwege- und Schieneninfrastruktur – Maßnahmen, die einen längeren Vorlauf zur Realisierung benötigen. Sie sind aber für eine nachhaltige regionale Mobilität dringend erforderlich. Drittens geht es darum, weitere Möglichkeiten für die zukünftige Mobilitäts- und Siedlungsentwicklung zu identifizieren, die dann in die kommunalen und übergeordneten Planungen integriert werden können.

Die inhaltlichen Ziele, die das Mobilitätskonzept verfolgt: Ausbau und Qualifizierung des regionalen Netzes für den öffentlichen Personennahverkehr und Ausbau eines alltagstauglichen Radwegenetzes, Vernetzung der Verkehrssysteme an Mobilitätsknoten und die Verbesserung der Erreichbarkeit von Freizeit- und Erholungsräumen durch den Umweltverbund. Kurz: Großstädte und umliegende Kommunen wollen ihren BürgerInnen eine nachhaltigere, gut vernetzte Mobilität ermöglichen.

Erarbeitet wird das Konzept durch das Büro Planersocietät zusammen mit den Partnern Stein Stadt- und Regionalplanung und plan-lokal unter Projektleitung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Die nächsten Schritte: Nach der Analyse der regional relevanten Mobilitätsvorhaben im Kooperationsraum geht es darum, Handlungsräume zu identifizieren, die

  • einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätsentwicklung leisten
  • eine hohe Nachfrage mit geringem Angebot haben
  • ein besonderes städtebauliches Entwicklungspotenzial aufweisen.

Darauf aufbauend wird ein Handlungsprogramm und ein Maßnahmenkatalog entwickelt. Das Integrierte Regionale Mobilitätskonzept wird aller Voraussicht nach im Sommer 2021 vorliegen.

Ein weiteres Planungstreffen findet im Dezember statt, die nächste Werkstatt ist für den 13. Januar 2021 geplant.

Ansprechpartnerin

SK

Svenja Krause

0212 / 88 16 06 – 74
krause[at]bergische-gesellschaft.de

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen