Blitzlichter auf den Standort

Lage?

Flankiert wird das Städtedreieck Remscheid-Solingen-Wuppertal von zwei großen Ballungsräumen: dem Ruhrgebiet im Norden und den großen Metropolen des Rheinlands im Westen. Beide Räume liegen je 30 Kilometer entfernt und bilden einen Rahmen für das Städtedreieck mit seinen 638.800 Einwohnern. 332,4 Quadratkilometer groß ist die Region.

LAGE & ENTFERNUNGEN

DÜSSELDORF 38KM
KÖLN 40KM
ESSEN 40KM
DORTMUND 60KM

Wirtschaft?

37.200 eingetragene Unternehmen – meist kleinere und mittlere – mit 224.346 Beschäftigten sind in der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck angesiedelt. Knapp 71 000 Beschäftige davon sind im produzierenden Gewerbe tätig. Von den 456 Industriebetrieben im Städtedreieck fertigen 174 Metallerzeugnisse wie Werkzeuge und Schneidwaren. 62 Unternehmen sind im Maschinenbau tätig. Die Exportquote liegt bei über 50%, ca. 7 Prozentpunkte über dem NRW-Durchschnitt. (Quelle: IHK-Zahlenspiegel 2019). Und noch etwas: Von insgesamt 800 Automobilzulieferern in Nordrhein-Westfalen gibt es allein im Städtedreieck 250.

EXPORTQUOTE in %

456 Industriebetriebe

23000 STUDIERENDE

Bildung?

In der Bergischen Universität Wuppertal studieren rund 23.000 Studierende, etwa hundert Studiengänge werden angeboten. Universität und Unternehmen organisieren gemeinsam den Wissenstransfer. Außerdem gibt es mit der Wuppertaler Junior Uni eine außerschulische und gemeinnützige Bildungs- und Forschungseinrichtung für Kinder und Jugendliche.

Wie sieht es hier aus?

Die drei Städte umschließen das grüne, bergige Herz der Region. Ungelogen: Von fast jedem Punkt innerhalb der Städte ist man in zehn Minuten im Grünen. Die Landschaft besteht aus waldigen Bergen mit wunderbaren Aussichten und unendlich vielen Bächen. Die Städte liegen auf den Bergkuppen, nur Wuppertal ist im Tal entstanden.

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Geschichte?

Es gibt einen Ort, der die Geschichte erzählt. Er liegt ziemlich genau im Mittelpunkt des Städtedreiecks: Über dem tiefen Tal der Wupper, mitten im Wald spannt sich eine gigantisch-filigrane Stahlkonstruktion: die über 120 Jahre alte Müngstener Brücke, heute immer noch als Eisenbahnbrücke genutzt. Sie ist Symbol für die einst prosperierende Industrie und den Aufbruch. Wer unter ihr steht, versteht schnell: Die Menschen verdanken dieser Landschaft ihren Fortschrittswillen. Mit der reichlich vorhandenen Wasserkraft als Energielieferant konnten in der Region vor vielen hunderten von Jahren schon Schmiedehämmer und Schleifereien betrieben werden. Die qualitätvollen Werkzeuge und Schneidwaren wurden schnell zum Exportschlager. Effektive Transportwege mussten errichtet werden. Und so wird die Müngstener Brücke als Ingenieurbauwerk zur Metapher für die Mentalität der Menschen. Landschaft, Menschen, Wirtschaft – all das gehört eng zusammen.

Und sonst so?

Vorab: Die leckerste Zwischenmahlzeit der Welt kommt von hier: Kottenbutter! Schwarzbrot, Mettwurst, Senf und Zwiebeln. Fertig! Die Bergische Kaffeetafel – eher eine Hauptmahlzeit – vereint auf kulinarisch-kuriose Art Mittagessen und Kaffeetrinken.
Überdurchschnittliche Patentdichte!
Erfindungen: Im Städtedreieck wurde Aspirin entwickelt, die Brüder Mannesmann entdeckten die nahtlosen Röhren, der Knirpsschirm wurde hier erfunden, ebenso der Kobold-Staubsauger von Vorwerk und die Erfurt Raufasertapete.
Unzählige Weltmarktführer!
Die Stadt ist Marke: Made in Solingen steht für bergische Qualität.
Jedes zweite Auto auf der Welt hat Türscharniere, die in Remscheid entwickelt wurden. Und ohne eine bergische Lackschicht fährt kaum ein Auto.
Zahlreiche Familienunternehmen mit weit über 100jähriger Geschichte!
Eine der schönsten Konzerthallen der Bundesrepublik steht in Wuppertal: In der Formensprache der Neurenaissance gebaut, wurde die Historische Stadthalle 1900 eingeweiht. Finanziert wurde der Bau von wohlhabenden Unternehmern.